Pfingstferien

30. 5. 2020 - 2. 6. 2020

Jahreszeugnis

< Spleen Festival

Am 12.02. 2020 fuhren wir, die 2.c-Klasse der NMS Köflach, im Rahmen unserer Projektwoche nach Graz. Nach der Zugfahrt ging es mit der Straßenbahn weiter zum Kaiser-Josef-Platz. Dort durften wir in Gruppen 20 Minuten die Stadt selbstständig erkunden. Der nächste Treffpunkt war bei der Weikhard-Uhr am Hauptplatz. Um 10:00 Uhr hatten wir dann eine Führung im Kunsthaus, das wie ein Alien aussieht. Deshalb wird es auch „The Friendly Alien“ genannt. Die Ausstellung war zum Thema „Kunst und Handwerk“. Wir überlegten, welche Begriffe zu Kunst und zu Handwerk passen könnten, schrieben sie auf und verwendeten die Wörter erst später bei einem Quiz. Anschließend sahen wir uns den riesigen Lift an, der die schweren Kunstwerke transportiert und wurden über die Rolltreppe in den ersten Stock hinaufgebeamt. Oben sahen wir Bilder, die aus Heu gemacht worden waren.  Das Interessante war, dass das Heu für die Bilder manchmal gefärbt, aber nie geschnitten wurde. Es wurde immer ineinandergesteckt und umgeknickt. Wir sahen auch großartige Ölbilder, die wunderschöne Landschaften darstellten. Im 2. Stockwerk bewunderten wir schöne Holztüren, die von Plamen Dejanoff aus Holzteilen zusammengesteckt worden waren. Diese Methode ist sehr alt und der Künstler hat sehr viel Zeit gebraucht, um diese zu erlernen. Er steckte auch eine kleinere Version von Sofia, die Hauptstadt von Bulgarien aus Holzteilen zusammen. Danach sahen wir seltsame Gestalten, also eigentlich Skulpturen, der südkoreanischen Künstlerin Haegue Yang. Sie wollte, dass ihre Kunstwerke ein bisschen düsterer wirken und verwendete deswegen auch schwarze Farbe. Zum Schluss durften wir uns im Kinderraum des Kunsthauses austoben und versuchen, die schrägen Wänden hinaufzulaufen. Danach gingen wir über die Murbrücke ins GrazMuseum. Dort lernten wir etwas über die Geschichte von Graz. Früher gab es spezielle Rollen für Frauen und Männer, die heutzutage ganz anders sind und man nannte Graz nicht „Graz“, sondern Gradec, das kommt aus dem Slawischen und heißt kleine Burg. Rechtschreibung war auch nicht die Stärke der früheren Menschen. Wir teilten uns wieder in Gruppen auf. Jede Gruppe musste sich über eine andere Zeit informieren, wir sollten alles über die Hitlerzeit und die Zeit im 2. Weltkrieg lesen. Ich habe gelernt, dass früher Frauen nicht so vieles durften wie Männer und sie haben auch daher protestiert. Die erste Ärztin in Graz war Dr. Oktavia Rollett. Sie studierte als erste Frau in Graz und danach öffnete sie ihre eigene Praxis. Wir schauten uns auch die Ausstellung zum Mittelalter und zur modernen Zeit an. Anschließend ging es schon wieder zum Bahnhof und der Graztag war mit der Fahrt nach Köflach beendet. Wir fanden den Ausflug sehr lustig und finden, dass wir das ruhig öfter machen könnten. Wir haben richtig viel gelernt, es hat sich wirklich gelohnt. (Marco Bolde und die SchülerInnen der 2c)